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Montag, 24.11.2014

Kuscheln oder streiten? 50 Jahre Ökumenismusdekret "Unitatis Redintegratio"

Prof. Argárate und Prof. Larentzakis sprechen anläßlich des Jahresempfangs des Ökumenischen Forums zum 50-Jahr-Jubiläum des Ökumenismusdekrets

Mit "Kirchen und Politik tragen gemeinsam Verantwortung für die soziale Wärme in der Gesellschaft, deswegen sei Zusammenarbeit wichtig, und der offene Diskurs notwendig", leitete die  Zweite Landtagspräsidentin Ursula Lackner den diesjährigen Jahresempfang des Ökumenischen Forums zum 50 Jahre Jubiläum des Ökumenismusdekrets ein.

Tiefe Betroffenheit empfindet Superintendent Miklas wegen der Christenverfolgung auf der ganzen Welt  und sieht im heurigen Jahr eines der "blutigsten" Jahre im neuen Jahrtausend. Glaubenskriege habe es aber auch in Europa immer wieder gegeben, diese eskalierten oft, weil Menschen mit ihrem ganzen Herzblut für ihre Kirchen eintraten. Drei Faktoren bewirken jedoch ein Umdenken in der Ökumene: Positive Erfahrungen auf den Missionsfeldern auf der ganzen Welt, immer größere Übereinstimmung auf dem Gebiet der Wissenschaft und der Einfluss von Bildung auf Religion, der nicht zu unterschätzen sei. Aus den Erfahrungen des Kriegs wurde 1948 letztendlich der Ökumenische Rat der Kirchen zunächst ohne den Katholiken gegründet, die ökumenische Öffnung mit dem Ökumenisdekret 1964 brachte dann schließlich den Durchbruch auch auf katholischer Seite.
"Heute können die  meisten Jugendlichen die Spaltung der Kirchen nicht mehr nachvollziehen" , so Miklas,  "vielfach, weil sie mit den Kirchen im Allgemeinen nicht viel anfangen können". Es gibt noch sehr viele Bereiche, wo man sich uneinig ist, beispielsweise bei der Fortpflanzungsmedizin. Ein offener Diskurs auf Augenhöhe sei deswegen dringend  notwendig. Zum Schluss stellt Miklas die Frage nach den Zielen der Ökumene in den Raum: " Soll eine organisatorische Einheit entstehen oder Einigkeit in versöhnter Verschiedenheit?"

Die 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sahen einen berührenden Film von Zeitzeugen zum Ökumenismusdekret mit damaligen politischen und kirchlichen VerantwortungsträgerInnen: ev. Altbischof Dieter Knall, röm.-kath. Altbischof  Johann Weber, Bürgermeister a.D. Alfred Stingl, Landeshauptmann a.D. Josef Krainer und Bundesministerin a.D. Ruth Feldgrill-Zankel.  Unterschiedliche Aspekte zum Thema Ökumenismus diskutierten  Univ. Prof. Pablo Argárate,r.k., Univ. Prof. Grigorios Larentzakis, griech.-orth. und Prof. Erika Tuppy, evang. H.B.

Pablo Argárate, Professor an der theologischen Fakultät, beschreibt ein Spannungsfeld zwischen Realität und Glauben. Für ihn sei die Einheit der Kirchen konkret und auf sichtbare Weise zu benennen, denn die Kirchengeschichte sei eine Geschichte der Spaltungen und das Verständnis der Einheit unterschiedlich. Nach anfänglich enthusiastischen Reaktionen in den 60er Jahren, sei die Bewegung ins Stocken geraten, der Prozess der Annäherung schreite nur langsam fort. Für Argárate ist die Gestaltung der Einheit ein großes Thema, ein gemeinsames Abendmahl etwa gehöre an das Ende der ökumenischen Bestrebungen. Er plädierte für vier Wege der Ökumene: Ökumene des Pilgerns, der Vergebung, der Armen und des Leidens.

Dankbar für das ökumenische Klima in der Steiemark ist Grigorios Larentzakis, der Spiritus Rector der 2. Ökumenischen Versammlung 1997 in Graz. Mit dem Ökumenismusdekret sei ein Geist der Hoffnung, der schöpferischen Energie, der gegenseitigen Wertschätzung und des gegenseitigen Vertrauens eingekehrt. Vor allem Studenten, Kapläne und junge Priester, aber auch viele Laien waren in den Gemeinden, Bildungshäusern, Universitäten aktiv am Prozess beteiligt. Larentzakis sieht keine Alternative zum ökumen. Dialog. Dieser bedeute aber nicht kuscheln oder streiten, sondern eine offene, respektvolle Auseinandersetzung auf gleicher Augenhöhe.

"Nicht nur in der Steiermark, sondern in ganz Österreich funktioniere die Ökumene sehr gut", meint Erika Tuppy, Religionspädagogin aus Wien. An neuen Konfliktfelder wie sozial-ethischen Fragen und deren starke Betonung erkenne man den doch etwas ins Stocken geratenen Prozess, hinzu käme der Verlust der Bedeutung des Weltkirchenrates und ein zunehmend neues Bewusstsein der eigenen Konfession. Viele Positionen werden jedoch gemeinsam getragen, wirklich ökumenisch kann allerdings nur jemand sein, wer in seiner eigenen Konfession tief verwurzelt sei. Statt einer Ökumene der Abstriche ruft Tuppy zu einer Ökumene des Reichtums auf, wo gäbe es Übereinstimmungen und Gemeinsamkeiten? Abschließend meint Tuppy, dass man sich nicht nur auf Theologen verlassen solle, sondern durch gemeinsames Handeln und Beten zusammenwachsen soll.


Foto: Argárate, Erika Tuppy,  Hermann Miklas, Ursula Lackner,  Grigorios Larentzakis
Copyright:  Rachl, honorarfreier Abdruck

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