Unter dem Titel „Primat mit Synodalität. Die Stellung des Bischofs von Rom in der Gesamtkirche des Ostens und des Westens – Ein orthodoxer Vorschlag“ ist im Lit Verlag ein neues Buch des orthodoxen Theologen und ehemaligen Mitarbeiters des Instituts für Ökumenische Theologie, Ostkirchliche Orthodoxie und Patrologie Grigorios Larentzakis erschienen.
Der Band versammelt Beiträge aus seiner langjährigen wissenschaftlichen Arbeit und widmet sich der Frage, wie das Amt des Bischofs von Rom im Spannungsfeld von Primat und synodaler Kirchenstruktur verstanden werden kann. Damit greift der Autor eines der zentralen Themen im ökumenischen Dialog zwischen orthodoxer und römisch-katholischer Kirche auf.
Larentzakis wirkte viele Jahre an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz und zählt zu den prägenden orthodoxen Stimmen und unermüdlichen Brückenbauern im ökumenischen Gespräch.