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Gerechte Verteilung von Arbeit und Einkommen

Dienstag, 02.06.2020

Angesichts der Corona-Pandemie erinnert der ÖRKÖ an das Ökumenische Sozialwort

ÖRKÖ-Vorstand erinnert angesichts der wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen der Corona-Pandemie an die Forderungen des „Ökumenischen Sozialworts“ zur gerechten Verteilung von Arbeit und Einkommen – Solidarität mit den christlichen Kirchen im Heiligen Land – Freude über „ökumenische Gastfreundschaft“

Im Hinblick auf die wirtschaftlichen Konsequenzen der Corona-Pandemie plädiert der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) für eine Grundsicherung für alle Menschen in Österreich. In einer bei der jüngsten Vorstandssitzung des ÖRKÖ beschlossenen Resolution wird wörtlich festgestellt:

„Angesichts der dramatischen wirtschaftlichen und sozialen Lage infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie erinnert der ÖRKÖ-Vorstand an die Forderungen des ‚Ökumenischen Sozialwortes‘ zur gerechten Verteilung von Arbeit und Einkommen. Bei fast 600.000 Arbeitslosen und mehr als einer Million Menschen in Kurzarbeit ist – wenn man die Familienangehörigen hinzurechnet – ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung in einer prekären Situation. Auf diesem Hintergrund ist eine Grundsicherung für alle Menschen in diesem Land dringend notwendig. Dies könnte zugleich der Auftakt für eine klimafreundliche Ausrichtung der Wirtschaft und eine solidarische Gestaltung der Gesellschaft sein.

 

Wie die Grundsicherung im Detail aussehen soll, ist Aufgabe der politischen Parteien und der Sozialpartner, die über den notwendigen Sachverstand verfügen. Am Beginn der Corona-Krise hat sich in Österreich gezeigt, dass es in diesem Land möglich ist, außerordentliche Situationen gemeinsam zu bewältigen. Diese Haltung ist auch zur Bewältigung der sozialen Konsequenzen der Krise notwendig, damit allen Menschen in diesem Land die Rahmenbedingungen für ein würdiges und gutes Leben gesichert werden.

Das ‚Ökumenische Sozialwort‘ hat das Prinzip der menschenwürdigen – und damit auch klimafreundlichen und solidarischen - Wirtschaft in den Vordergrund gestellt. Jeder Mensch hat Würde, unabhängig von Erwerbsarbeit und Leistung. Noch deutlicher als vor der Pandemie-Krise steht jetzt auch die Unverzichtbarkeit von Arbeit im Dienst der Familie, der Pflege, der Erhaltung der Natur, der Bewahrung des Kulturerbes usw. vor Augen. Auch diese Arbeit ist zu bewerten und existenziell abzusichern“.

Erklärung im Wortlaut

Text des Ökumenischen Sozialworts (2003) pdf zum Download

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